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Pfarrgemeinde
St. Germanus
Aachen - Haaren

Hinweis: Sobald die Pfarre eine eigene Internetseite veröffentlicht, werden die nachfolgenden
Informationen gelöscht und Sie gelangen dann sofort auf die offiziellen Seiten der Pfarre.

Kath. Kirchengemeinde St.Germanus Haaren
Germanusstr. 40,  52080 Aachen-Haaren,  Telefon: 0241/4136050

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Alte Kirche St. Germanus St. Germanus 1907 St. Germanus Ende der 50'ziger Jahre
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St. Germanus 1984

St. Germanus Haaren 1995

St. Germanus Haaren 1999

Die Pfarre St. Germanus besteht 1998 seit 375 Jahren. Anläßlich der 350-Jahr-Feier 1973 erschien ein Buch mit Beiträgen zur Geschichte des Ortes und der Pfarre. Auf insgesamt 143 Seiten wird versucht die Geschichte des Ortes Haaren und der Pfarre zusammenzufassen. Mir ist keine Schrift bekannt, die dies vorher in dieser Form versucht hat. Zwei Jahre nach der Eingemeindung der Gemeinde Haaren in die Stadt Aachen, war dies sicherlich auch von Nöten.
Ein weiteres Buch erschien im Mai 1992. Anlaß war hierzu das 100-jährige Bestehen der heutigen Kirche St.Germanus. Hier wird in eindrucksvoller Weise die Geschichte des Gotteshauses erzählt.Ob die Bücher heute noch käuflich erworben werden können ist mir nicht bekannt. In jedem Fall ist die Geschichte der Pfarre und der Kirche in Haaren damit hervorragend dokumentiert. Aus Platzmangel kann auf den nachfolgenden Seiten nur ein kleiner Überblick gegeben werden. Sollte jemand weitere Informationen wünschen, müßte er sich Einblick in die zuvor erwähnten Bücher verschaffen.
Die Pfarre St. Germanus gehört neben den Pfarren St.Hubertus in Verlautenheide, St.Martin in der Feldstraße und St.Elisabeth am Blücherplatz zum Dekanat Aachen-Nord in der Region Aachen-Stadt des Bistums Aachen. Die Pfarren St.Germanus, St.Hubertus und St.Martin bilden die Pastoralgemeinschaft Aachen-Nord. Dechant und Pfarrer ist seit 1976 Dr. Herbert Kaefer. Er erhielt 1991 den Aachener Friedenspreis.

Kirchliche Gremien / Einrichtungen / Gruppierungen:
Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat,
Friedenskapelle auf dem Haarberg, Pfarrheim Alt-Haarener-Straße, Pfarrjugendheim Regenbogen Germanusstraße, Kindergarten, Seniorenzentrum am Haarbach Haarbachtalstr.,
Kirchenchor, Dekanatsjugendchor, Altenstube-Altentagesstätte, Caritas, Frauengemeinschaft, Tansaniahilfe Kunambi, Arbeitskreis Dritte Welt, Rumänien-Hilfekreis, Straßenkinderprojekt in Belem, Ferienspiele, in der Pfarre tätige kirchl. Verbände (DJK, KJG, PSG),

Geschichte
Haaren gehörte ursprünglich zur Pfarre Würselen und damit zum "Aachener Reich" und zwar zu den Orten rechts der Wasserläufe, die im Erzbistum Köln lagen, während die links der Wurm gelegene Pfarre Aachen seit je dem Bistum Lüttich unterstand. Seit dem 15. Jh. hatte Haaren ein Hospiz mit zugehöriger Ägidius-Kapelle, beschrieben in einer Urkunde der Gebrüder van Buyre aus 1461; 1474 kam es an die Abtei Kornelimünster und im 16. Jh. ging es in den Besitz des Deutschen Ordens über; 1616 zerstört. Mit Unterstützung des Aachener Rates erstrebten die Bewohner Haarens, wo sich schon Anfang des 16. Jhs. eine namhafte Zahl von Gewerben angesiedelt hatte, die pfarrliche Selbstständigkeit. Am 13. Oktober 1623 wurden ihre Bemühungen mit Erfolg gekrönt: Die Germanuskapelle wurde von der Mutterpfarre getrennt und zur Pfarrkirche erhoben; erster Pfarrer Johannes Noppeney aus Würselen (1623-1629). Kollator war der Erzpriester von Aachen, dem Pfarrer von Würselen stand die Investitur zu. 1780 wurde Verlautenheide St. Hubert von Haaren abgepfarrt. 1804 kam die Pfarre vom Landdekanat Jülich des alten Erzbistums Köln zum Kanton Burtscheid des neuen Bistums Aachen. Im mit neuen Grenzen wiedererrichteten Erzbistum Köln erhielt 1827 der Kanton den Namen Dekanat. Von diesem Dekanat, das 1900 in Dekanat Kornelimünster umbenannt wurde - Burtscheid war inzwischen Stadtteil von Aachen geworden -, trennte man das neue Dekanat Herzogenrath ab, zu dem nun unsere Pfarre bis 1951 gehörte; von da an bis 1973 zum Dekanat Würselen. Seit 1977 besteht die  Pastoralgemeinschaft St. Germanus, St. Hubert und St. Martin.
An Stelle der ersten Kapelle wurde 1704 ein einschiffiger Bruchsteinbau gesetzt. Im 19. Jh. war diese Kirche zu klein für die stark  angewachsene Zahl der Pfarrgenossen. Heinrich van Kann entwarf den Plan für einen Neubau, zu dem am 11. Mai 1890 der Grundstein gelegt wurde. Am 3. Mai 1892 war die feierliche Kirchweihe. Danach wurde die alte Kirche abgerissen; die Fenster dieser Kirche wurden dem Suermondt-Museum der Stadt Aachen übergeben, die Glocken aus 1357 und 1384 dem Kölner Diözesanmuseum. Am 8. Oktober 1944 wurde die Kirche ein Opfer des Krieges, nur die Umfassungsmauern blieben erhalten. Weihnachten 1948 konnte die Kirche wieder benutzt werden; die Leitung der Herrichtung hatte Architekt Paul Stollmann. Der Wiederaufbau unter Leitung von Willy und Karl-Heinz Romme wurde 1952/53 durchgeführt. Altarweihe 17. Juni 1962. 1975 wurde eine neue Sakristei gebaut. Grundlegend renoviert wurde die Kirche 1980, Architekt Matthias Kleuters..

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Kreuz auf dem Haarberg Friedenskapelle auf dem Haarberg Regenbogen

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