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Franz-Johann
Heuser
1862-1921

Charles
Heuser
1887-1962

Johann
Heuser
1920-1974
Franz-Josef
Heuser
1951-
Franz-Josef
Esser
1922-1986
Paul Alfons
Esser
1883-1954
Dominikus
Esser
1851-1924
Maria Ida Wilhelmine Heynemann
1863-1899
Elisabeth
Minartz
1887-1956
Gertrud
Polz
1920-
Gisela Maria
Esser
1955-
Wilhelmine
Josefine
Minis
1923-1995
Anna Maria
Rüben
1884-1945
Johanna Maria
Catharina
Philippen
1850-1927

 

   Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

 

 


Familie Heuser - Herkunft - Name - Wappen

Die Vorfahren der in Haaren lebenden Heusers lassen sich bis ins Oberbergische Land zurückverfolgen.

Bei der Suche nach Informationen durfte ich einige Überraschungen erleben. Ich war mehrmals in Marienheide, zu dem Erlinghagen heute gehört und habe mit einigen Heusers gesprochen, die heute in dieser Gegend wohnen. Bei einem Besuch bekam ich einen Hinweis auf das im Schoß Homburg beheimatete Museum des Oberbergischen Landes. Im Obergeschoss gab es einen Saal, in dem fast nur Bilder von Mitgliedern des Geschlechtes Heuser ausgestellt sind. Auf Grund eines Kontaktes mit der Museumsleitung konnte ich viele Dinge besichtigen, die in den Archiven liegen. Auch konnte ich hier das Buch "Oberbergische Malerinnen des 19.Jahrhunderts aus der Familie Jügel/Heuser" erwerben. Auf Seite 71 steht "Der Urahn Heuser soll mit Graf Schwarzenberg als Jäger von Wien her gekommen sein, er war ein Schweizer und wohnte zuerst "In der Würden", hatte 4 Söhne, wovon die 4 Stämme in der ganzen Gegend zerstreut sind und alle verwandt.".

Durch Angaben in diesem Buch bin ich dann in der Kreis- und Stadtbücherei in Gummersbach auf ein weiteres Buch gestoßen. "Die Geschichte des Geschlechtes Heuser", verfasst von Dipl.-Ing. Willy Bockhacker. Auf Seite 4 und 5 wird in einem Artikel versucht "Der Ursprung der Heusers" zu klären. Am Schluss steht folgendes

"Zusammengefasst kann wohl nach diesen Äußerungen ernster Forscher als feststehend gesagt werden, dass der Name Heuser von einem Orte "Haus" oder "Hausen" ist, ein Häuser, später z. T. Heuser geschrieben. Fraglich ist nur, wo dieser Ort Haus oder Hausen liegt oder gelegen hat. Die Häufigkeit dieser Ortsbezeichnung oder in Verbindung mit anderen Bezeichnungen (Niederhausen, Oberhausen, Hochhausen, Kotthausen, Lieberhausen, Berghausen, Dieringhausen, Vollmershausen) im Bergischen Lande und der Hunderte von Familien Heuser, in und um diese Ortschaften, legt den Schluss nahe, dass der Ursprung der Heusers auf dieses bergische Land als der Urheimat hinweist. Es ist anzunehmen, dass die hessischen und oberhessischen Heusers von hier ausgewandert sind. Die Schilderung des Charakters in den folgenden Abschnitten zeigt, dass die Heusers auffallend kluge und vielseitige Menschen sind, zuverlässig und zielbewusst. Bei den kargen Bodenverhältnissen des Bergischen Landes ist es weiter einleuchtend, wenn sich Söhne dieser bergischen Heusers in Hessen niederliessen oder infolge von Kriegsdiensten dort eine zweite Heimat fanden.

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Eigentümlicherweise hört man oft die Behauptung, die Heusers stammten aus der Schweiz. Hier liegt wohl eine Verwechslung des Wohnsitzes mit einem Ereignis in der Schweiz vor. Das Familienwappen stellt einen grünen Berg mit drei silbernen Pfeilen auf rotem Grunde dar, darüber einen silbernen Helm, verziert mit zwei Elefantenrüsseln und einem Stadttor. Die Herkunft dieses Wappens ist unbekannt, aber eine von Geschlecht zu Geschlecht weitergetragene Überlieferung besagt, dass dieses Wappen einem Heuser im Jahre 1410 von Kaiser Sigismund (1387-1437, Sohn Karls IV., König von Ungarn) verliehen worden sei für hervorragende Tapferkeit bei der Erstürmung eines Berges in der Schweiz, in den sogenannten Schismakämpfen.

Im übrigen gibt es noch mehrere andere Wappen Heuser, z. B. das der Remscheider Linie, das der adeligen Linie, der hessischen Linie usw."

Leider konnte ich noch keine Verbindung zwischen den Angaben in den Büchern und den von mir recherchierten Angaben herstellen. Die Tatsache, das Carl Friederich Heuser in Erlinghagen geboren ist, lässt jedoch vermuten, dass es eine Verbindung geben wird.

Wenn man das bisher geschriebene und erforschte Wissen deutet, kann man eigentlich davon ausgehen, dass ursprünglich die Heusers im Oberbergischen Land gleichen Ursprungs sind. Die Reformation hat sie in katholisch und evangelisch geteilt. Da unsere direkten Vorfahren im Einzugsgebiet von Gimborn lebten, blieben sie katholisch. Im Bereich Gummersbach wurde man evangelisch. Das Buch von Bockhacker beschreibt auch in der Hauptsache die evangelischen Heusers. Die Katholischen wurden bis heute in gleicher Form noch nicht dokumentiert. Auch ich kann dieses nicht umfassend leisten.

Der z.Z. erforschte älteste Vorfahr der in Haaren lebenden Heusers ist Johann Wilhelm Heuser. In den Kirchenbüchern auch Hüser geschrieben. Sein ältester Sohn, Johann Christian Heuser, wurde 1740 geboren. Seine jüngste Tochter, Anna Maria Catharina Heuser, wurde 1769 geboren. Es kann also davon ausgegangen werden, dass er in der Zeit zwischen 1705 und 1720 geboren wurde. Wo, konnte ich bislang jedoch noch nicht feststellen. Als Sterbeort konnte ich Dortmund ermitteln (Sterbeurkunde Nr. 55 / 1821 Gimborn).

Diese Angaben entstammen den Urkunden des Standesamtes Gimborn und den Kirchenbucheinträgen der kath. Pfarre St. Johann Baptist in Marienheide.

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Das Oberbergische Land in seiner heutigen
politischen Gliederung;

Schloß Gimborn

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